Verwendung der Pseudoklasse :target in Selektoren
Wenn eine URL auf ein bestimmtes Teil eines Dokuments mit einem URL-Fragmentbezeichner zeigt, kann es für den Benutzer schwierig sein, dies zu bemerken. Dieser Leitfaden behandelt die Verwendung von CSS, um die Aufmerksamkeit auf das Ziel einer URL zu lenken und somit die Benutzererfahrung zu verbessern.
Ein Ziel auswählen
Die Pseudoklasse :target
wird verwendet, um das Zielelement des Dokuments zu stylen, das durch den URL-Fragmentbezeichner identifiziert wird. Zum Beispiel enthält die URL https://developer.mozilla.org/de/docs/Web/CSS#reference
den Fragmentbezeichner #reference
. In HTML werden Bezeichner als Werte der id
- oder name
-Attribute gefunden, da beide denselben Namespace teilen. Die Beispiel-URL würde daher auf das Element verweisen, das in diesem Dokument die id reference
hat.
Um ein beliebiges h2
-Element zu stylen, das das Ziel einer URL ist, während keine anderen Arten von Elementen ein Zielstil erhalten, verwenden Sie die Pseudoklasse :target
mit dem Typ-Selektor:
h2:target {
outline: 2px solid;
}
Es ist auch möglich, Stile zu erstellen, die spezifisch für ein bestimmtes Fragment des Dokuments sind. Dies geschieht mit demselben Identifikationswert, der in der URI zu finden ist. Um dem #reference
-Fragment eine Hintergrundfarbe hinzuzufügen, würden wir folgendes schreiben:
#reference:target {
background-color: yellow;
}
Alle Elemente anvisieren
Wenn beabsichtigt wird, einen allgemeinen Stil zu erstellen, der auf alle anvisierten Elemente angewendet wird, dann ist der universelle Selektor nützlich:
:target {
color: red;
}
Beispiel
Im folgenden Beispiel gibt es fünf Links, die auf Elemente im selben Dokument zeigen. Wenn zum Beispiel der Link "First" ausgewählt wird, wird <h1 id="one">
zum Zielelement. Beachten Sie, dass das Dokument möglicherweise zu einer neuen Scroll-Position springt, da Zielelemente nach Möglichkeit oben im Browserfenster platziert werden.
<h4 id="one">…</h4>
<p id="two">…</p>
<div id="three">…</div>
<a id="four">…</a> <em id="five">…</em>
<a href="#one">First</a>
<a href="#two">Second</a>
<a href="#three">Third</a>
<a href="#four">Fourth</a>
<a href="#five">Fifth</a>
Fazit
In Fällen, in denen ein Fragmentbezeichner auf einen Teil des Dokuments verweist, können Leser verwirrt darüber sein, welchen Teil des Dokuments sie lesen sollen. Durch das Styling des Ziels einer URI kann die Verwirrung der Leser verringert oder beseitigt werden.